Seit fünf Jahren ist der Förderkatalog der Stadt Mindelheim eine wachsende Erfolgsgeschichte.

Auch im Jahr 2021 wurden die im Haushalt eingestellten 50.000 € voll ausgeschöpft. Mit den 59 Anträgen, die in diesem Jahr zur Auszahlung anstanden, erhielten die Bürger im Schnitt 900 € pro Antrag.

Der absolute Renner waren auch in diesem Jahr die Installationen von Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher. 27 PV-Anlagen und 23 Speicher, das ist die Bilanz der Klimaschutzbemühungen der Mindelheimer Bürger. Allein durch diese Maßnahmen können, solang die PV-Anlagen Sonne in Strom verwandeln, jährlich ca. 113 to. CO2 eingespart werden.

Aber auch bei den Neubauten wurde kräftig gefördert. 13 Häuser nach KfW55-Standard, eines nach KfW40-Standard und zwei nach KfW40-Plus Standard. Zusätzlich nahmen die Mindelheimer Häuslebauer Förderungen wie z.B. für die Lüftung, den Anschluss an eine Nahwärmeversorgung und die Installation einer Solarthermie-Anlage in Anspruch.

Sehr hoch war das Interesse der Mindelheimer Bürger an dem Angebot der städtischen Energieberatung: 64 stationäre und 9 Vor-Ort-Beratungen wurden im Jahr 2021 in Mindelheim durchgeführt. So groß war der Andrang auf Informationen rund ums Bauen und Sanieren noch nie! Dies zeigt sich besonders bei den Sanierungsmaßnahmen: Es wurden 21 Sanierungsmaßnahmen gefördert, sei es der Austausch der Fenster und der Haustüre, die Dämmung des Dachs oder der Austausch der alten Ölheizung.

Besonders erfreulich war die Entwicklung bei der klimafreundlichen Mobilität, da zwei Elektrolastenräder gefördert werden konnten.

Auch für das Jahr 2022 liegen schon sehr viele Förderanträge vor. Der Stadtrat muss allerdings die Fördergelder in den Haushaltsberatungen noch beschließen um sie an die Bürgerinnen und Bürger, die sich an Energie- und Klimaschutzmaßnahmen aktiv beteiligen auszahlen zu können.


Roland Ahne